Jahresausstellung „Leap of faith: Transmediale Fotografie“ am Pfingstwochenende geöffnet

Kuratiert von Prof. Dr. Steffen Siegel zeigen in der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste mehr als 20 Künstlerinnen und Künstler transmediale Perspektiven auf die Zukunft der Fotografie.

Titelbild Jahresausstellung „Leap of faith"

Foto: Enya Burger, The world as a phantom

Im Rahmen der düsseldorf photo+ wird die Jahresausstellung der Akademie am Pfingstwochenende zu folgenden Zeiten geöffnet sein:

Freitag, den 17. Mai 2024, 18-21 Uhr
Samstag, den 18. Mai 2024, 10-18 Uhr
Sonntag, den 19. Mai 2024, 10-18 Uhr.

Über die Ausstellung
„Leap of faith“ bezeichnet einen riskanten Sprung, bei dem nicht sicher ist, ob die Landung glücken wird. Kann die Fotografie unserer Gegenwart einen solchen Sprung wagen? Hin zu neuen Bildern und mit ihnen zu einer neuen Orientierung in der Welt? Und im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz stellen sich weitere, dringende Fragen: Sind fotografische Bilder zur bloßen Glaubenssache geworden? Oder gibt es weiterhin Grund, ihnen Vertrauen zu schenken? Die zeitgenössische Bildende Kunst kann hierauf ganz eigene Antworten geben, und sie tut dies in einer überraschenden Vielfalt fotografischer Formen: als Tableau, in Skulpturen und Installationen oder als Video.

Programmatisch setzt die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste in ihrer aktuellen Jahresausstellung künstlerische Positionen in den Mittelpunkt, die die Grenzen des Mediums überschreiten und über die Zukunft der Fotografie nachdenken. Für die von Professor Steffen Siegel kuratierte Ausstellung ausgewählt wurden Künstlerinnen und Künstler, die in Nordrhein-Westfalen arbeiten. In einem intermedialen Parcours werden Werke zu sehen sein von Ale Bachlechner, Johannes Bendzulla, Enya Burger, Tony Cragg, Max Dauven, Mara Fischer, Philipp Goldbach, Alex Grein, Mischa Kuball, Alwin Lay, Katharina Ley, Joanna Nencek, Johannes Raimann, Rebecca Ramershoven & Jakob Schnetz, Sebastian Riemer, Simon Ringelhan, Thomas Ruff, Adrian Sauer, Berit Schneidereit, Sophie Thun und Christopher Williams.