Moving Bodies | Moving Minds

Was bedeutet Bewegung – körperlich, mental und gesellschaftlich? Moving Bodies | Moving Minds verbindet Perspektiven aus Wissenschaft und Kunst und untersucht, wie Bewegung entsteht, erfahren und begrenzt wird. Die interdisziplinäre Veranstaltungsreihe eröffnet dabei vielfältige Zugänge zu Gesundheit, Mobilität, Migration und kulturellem Austausch.

Die Projektgruppe Moving Bodies | Moving Minds widmet sich dem Phänomen der Bewegung in seinen vielfältigen körperlichen, mentalen und gesellschaftlichen Dimensionen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen sich bewegen, was Bewegung ermöglicht oder einschränkt und wie sie in unterschiedlichen wissenschaftlichen und kulturellen Kontexten verstanden wird.

So versteht die Projektgruppe Bewegung nicht nur als körperliche Fortbewegung, sondern auch als mentale, kulturelle und gesellschaftliche Bewegung – und untersucht, wo Beweglichkeit entsteht, wo sie an Grenzen stößt und wie diese Grenzen wahrgenommen und gestaltet werden.

In der Veranstaltungsreihe Moving Bodies | Moving Minds werden diese Zugänge seit 2025 erstmals gebündelt: Beiträge aus Medizin, Psychologie, Altertumswissenschaft, Theologie, Sozialwissenschaften, Linguistik, Informatik und Kunst zeigen, wie unterschiedlich Bewegung gedeutet, erforscht und erfahrbar gemacht werden kann – von antiken Vorstellungen über körperliche Einschränkungen bis hin zu aktuellen Fragen von Mobilität, Kognition und gesellschaftlichen Vorstellungen von Behinderung.

Die Projektgruppe verbindet wissenschaftliche und künstlerische Perspektiven und schafft Raum für den Austausch zwischen unterschiedlichen Disziplinen.

Schwerpunkt 2025: Bewegung und Gesundheit

Konkret reichte das interdisziplinäre Erkundungsfeld von Bewegungsforschung, Physiologie und Motorik über Kognition und Psychologie bis hin zu Medizin, Kulturgeschichte, Theologie und Migration. Dabei werden auch die Grenzen zwischen Bewegung und Einschränkung, Gesundheit und Krankheit sowie Körper und Geist in den Blick genommen.

Schwerpunkt 2026: Migration und kultureller Austausch

Die Projektgruppe behandelt im Jahr 2026 verschiedene Aspekte von Migration und kulturellem Austausch - von künstlerischen und literarischen Perspektiven bis hin zu historischen und politischen Kontexten, etwa in Tempelkunst, Sprachen entlang der Seidenstraße, Bundestagsreden, Migration in der Literatur oder dem Zusammenleben ethnischer Gruppen im hellenistischen Ägypten. Die dazugehörige Veranstaltung findet am 26. November 2026 in den Räumlichkeiten der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste statt.

Laufzeit:
seit 2025

Aktivitäten und Ergebnisse:
Veranstaltungsreihe Moving Bodies | Moving Minds

„Interdisziplinäre Perspektiven auf Bewegung und Gesundheit“ (2025)
Zu den Bildern der Veranstaltung

„Perspektiven auf Migration und kulturellen Austausch“ (2026)
Zu den Bildern der Veranstaltung

Beteiligte:
Dr. Anna Bertelli
Archäologie
Ruhr-Universität Bochum

Dr. Svenja Bonmann
Linguistik
Universität zu Köln

Prof. Dr. Ruben Bühner
Evangelische Theologie
Universität Siegen

Dr. med. Maike Dohrn
Neurologie
Uniklinik der RWTH Aachen

Immanuel Esser
Regisseur und Filmemacher
Köln

Dr. Carolin Gebauer
Anglistik/Amerikanistik
Bergische Universität Wuppertal

Esther Murdock
Tänzerin und Choreographin

Dr. Lisa Musculus
Sportpsychologie
TU Dortmund

Jun.-Prof. Dr. Benjamin Paaßen
Informatik
Universität Bielefeld

Dr. Riccardo Vecchiato
Papyrologie
Universität zu Köln

Jun.-Prof. Dr. Lawrence Wilde
Musiktheorie und Komposition
Universität Siegen